Gassi gehen ohne Ahnung was passieren kann

Gassi gehen

gassi gehen 1

Der Hund ist nicht schuld, dass Sie über ihn nichts wissen

Joggen auf einem allgemein zugänglichen darüber hinaus ausgewiesenen Wanderweg, nachdem ich das begrenzte Waldstück verlasse begegne ich einer männlichen Person mit zwei Vierbeinern, der eine, eine Variante Bassett (langgezogener Körper , windschiefe umfangreiche Beine, Lauscher wie Waschhandschuhe, betrübter Blick, minuziös), der weitere ein Modus Straßenköter,Kläffer.

Der Bassett ist mitnichten neugierig auf meine Person bei der Begegnung.  Der Fiffi hierfür umso verstärkt . Bellend wie ein Hirni sprintet er mir hinterher. Anfangs kümmere ich mich nicht darum und tapse davon. Nichtsdestotrotz gibt der Kläffer nicht auf und benimmt sich als ob er auf schlechte Drogen wär. Er springt an mir hoch, und verfolgt mich unaufhaltsam. Mein Blick ging zu seinem Gassi gehen-Ausführer, den es aber anscheinend nicht groß tangierte. Was bleibt mir da anderes übrig als selbst zu reagieren. Mit lautem Getöse und reichlich Aufstand jage ich den Kläffer seines Weges.

Gassi gehen

In der Hoffnung jetzt ruhe zu haben lag ich leider falsch,  nun kam mit lautem Gebrüll sein Herrchen angesprintet . Jedoch tadelte er nicht seinen Vierbeiner , sondern meinte mir seine Meinung aufschreien zu müssen,  sowie“ dass ich keine Ahnung von Hunde habe.“ Darauf hin  antworte ich ihm, dass seine Töle mich keinesfalls anzukläffen bzw. anzuspringen hat, anderenfalls erfährt der Vierbeiner Erwiderung. Des Weiteren gelte dies genauso auch für ihn. Also wenigstens hatten Besitzer und Vierbeiner offenkundig  hinreichend  zuviel  von mir. Nicht einer der beiden stellte sich mir länger in den Weg.

Gassi gehen

Ich verfasse diesen Artikel deswegen, zumal ich diese absurde Anschauung von Hundebesitzer jetzt schon öfters erlebt habe. Vermutlich mutmaßen viele Hundebesitzer , dass Hinz und Kunz die ihnen beim Gassi stiefeln über den Weg laufen den Wau Wau genau so sehr mögen wie sie selbst. Meine Wenigkeit sieht das in keinster Weise so. Ist es nicht angebrachter das sämtliche Hundebesitzer die ihrem Gefährten ausführen dafür zu sorgen haben ,dass der Hund entgegenkommende Jogger Wanderer Radfahrer und andere Menschen in Ruhe lässt.

Ich sehe es auch als Ding der Unmöglichkeit, dass unter vielen Hundebesitzern die Meinung herrscht es sei uncool Ihrem Hund gewissen Gehorsam beizubringen. Wenn der Hundeliebhaber dieses nicht fertig bringt könnte er den Hund wenigstens an die Leine knipsen. Ich habe das Gefühl dass bestimmte Hundebesitzer der Meinung sind, ihr Kumpan müsse zwanglos ausgeführt und gehalten werden.

Erstens ein Hund der nicht beschäftigt- und dem nichts beigebracht wird, der bellt und stolpert sinnlos durch die Gegend. Einmal liegt es daran das der Besitzer zu faul dazu ist und andermal daran das der Besitzer einfach nicht weiss wie er es anstellen soll.

Zweitens ist es auch zu gefährlich einen sich nicht untergeordenetem Hund leinenlos  auszuführen.

Eines noch zum Schluss, aus Unwissenheit, Dummheit und Faulheit kommen immer mehr Hunde auf die „Liste der gefährlichen Hunde“ und wer ist Schuld?

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