Der Hundeflüsterer-Hundeerziehung-Ratgeber

Der Hundeflüsterer-ertragbare Ratschläge mit passendem Effekt zum schulen eures Vierbeiner

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Liebe Hundefreunde, der Hundeflüsterer hat es nicht einfach.

 

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Hundeerziehung Tipps

Ihr werdet erfahren, dass ein Hund viel Zeit in Anspruch nimmt. Insofern will ich euch auf dieser Seite keinesfalls mit ausholenden Lösungen auf die Eier gehen.  Ich bin beeindruckt, dass die perfekte Rasse für euch zum Vorschein gekommen ist. Jederman ist gut beraten sich zuletzt den Vierbeiner anzuschaffen, den er begehrt und darüber hinaus für den er die Verantwortung übernehmen kann. Ich kann euch davon abgesehen auch keinesfalls verraten, für wie lange ihr in vierundzwanzig Stunden mit eurem Wau Wau Gassi laufen solltet.

Und auch darf ich euch nicht befehlen , wie reichlich Futter der Kläffer weghauen darf, und schon gar nicht welches Futter ihr dem Hund zum verzehren geben müsst. Ihr erfahrt persönlich, wenn der beste Freund des Menschen zu korpulent wurde, als nächstes bekommt er halt kleinere Portionen. Dadurch werdet ihr für eine geraume Zeit einen artgerechten Wau Wau vorfinden. Auf dieser Seite dreht sich alles darum, wie leicht es ist einen Vierbeiner ohne beachtlichen Druck für alle zwei zu schulen.

Was dir helfen kann deinen Vierbeiner zu schulen entdeckst du  HIER   und   HIER

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Hundeerziehung

Wie werde ich „der Hundeflüsterer“

Wenn ihr diesen Ratgeber gelesen habt, dann habt ihr euch bereits für einen Hund entschieden oder gar schon einen zuhause. Jetzt geht es um die Erziehung und den Gehorsam des Hundes. Ganz wichtig! Da gibt es allerdings kein Unterschied, ob groß oder klein. Erziehung und Gehorsam muss bei jedem Hund  sein.

Gehorsam und Hundeerziehung kann, nein wird,  euch und eurem Hund viel Energie und schlaflose Nächte ersparen. Was muss ich tun, um meinem Hund in jeder Situation Vertrauen zu können? Schluss der Vorrede  – jetzt geht’s los!:

In den ersten Tagen, Wochen und Monaten müsst ihr (die Familie) und der Hund euch aneinander gewöhnen, Vertrauen aufbauen und Situationen ab- und austesten. Das ist mit viel Zeit für den Hund und mit richtigem Handeln verbunden.

Ein Hund sieht mich und meine Familie als ein Rudel und da wird in den ersten Wochen entschieden, wer welche Rangordnung einnimmt. Hier empfehle ich, dass jeder aus der Familie der mit dem Hund ausgeht, im Rang höher als der Hund ist. Je grösser der Hund umso wichtiger ist dies.

Das heißt nicht, dass ich den Hund unterwürfig machen soll, sondern durch richtige lebenslange Hundeerziehung ihm das verständlich zu machen. Dazu muss man wissen, durch das Rudelverhalten wird die Rangordnung geklärt, wie beim Wolf : Alpha-, Beta-Tier, usw. Dieses Verhalten ist von Hund zu Hund verschieden stark ausgeprägt .

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Hundeerziehung mit Zuckerbrot und „Peitsche“, das heisst Konsequenz (und nicht Quälerei):

Wenn ich in den ersten Tagen und Wochen rausgehe, habe ich meinen Hund immer nur an der Leine. So kann ich am besten auf die vermeintlichen Fehler und Dinge die ich nicht haben will einwirken. Das heißt nicht, dass ich meinen Hund auch beim Kacken an der Leine haben muss. Wenn ich sicher bin, dass der Hund bei mir bleibt und weit und breit keine erkennbaren Gefahren lauern, wird er auch zum Spielen von der Leine gelassen .

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Wann kann ich sicher sein dass mein Hund bei mir bleibt?:

Ich selber mache das bei jedem Hund so, dass ich ihn an der Leine ausführe, viel Leckerlis einstecke und des öfteren das Kommando für „komm zu mir“ gebe , (indem ich „Hier“ oder den Namen des Hundes rufe) und das im ruhigen Ton möglichst nur einmal (und nicht 10 mal).

Kommt er wird, er überschwänglich gelobt und mit Leckerlis belohnt. Kommt er nicht, wird er ganz ruhig aber konsequent durch leichtes kurzes rucken an der Leine und dem“ Kommando“ zu mir geholt und auch dann wieder überschwänglich gelobt und mit Leckerlis belohnt.

Diese Übung mache ich drei- bis viermal nacheinander, und anschließend lockere ich den Hund durch Worte und Streicheleinheiten wieder auf. Auf jedem Sparziergang wiederhole ich dies drei- bis viermal und zwar wochenlang, bis es sitzt.. Ihr werdet sehen, wie schnell euer Hund mit diesen mehrmaligen kurzen aber intensiven Übungen lernt.

Übertreibt hierbei aber nicht, indem ihr während des Spaziergangs ständig diese Übung macht. Der Hund lernt nur durch kurze, sachliche, konsequente Übungen (danach auflockern) und nur so macht es ihm Spaß.

Bei einem Welpen sollte man in den ersten Wochen nicht Kilometer lange Spaziergänge machen (jedoch die gleiche Übung für „komm zu mir „ ), da die Knochen noch weich sind und sich leicht zum Nachteil verformen können (wie beim Kind!).

Einen Welpen nimmt man im Auto mit, und lässt ihn selbst entscheiden, wie lange er mit mir spielen will. Ich und mein Welpe liegen da immer auf dem Boden und spielen, nebenbei macht er seine Kleinigkeiten

Hierbei werdet ihr merken, wie intensiv euer Hund beim spielen werden kann, ob normal oder derb. Auch ein Welpe oder Junghund kann derb werden. Zeigt hier eurem Hund seine Grenzen auf, wie weit er gehen darf oder was er in keinem Fall machen soll.

Indem ihr es so macht, wie es eine Hündin bei ihren Jungen tun würde (ans „Genick“ gehen). Durch leichtes tadeln und durch ein „NEIN“ und „PFUI“ zeigt ihr dem Hund „stopp nicht weiter“. Genauso wichtig ist es, sobald ihr ihn wieder in die Reihe gebracht habt, durch Lob, Leckerlies und Streicheleinheiten zu zeigen, „jetzt ist es wieder gut“.

Das müsst ihr in jeder Situation die euch nicht gefällt, egal wie alt euer Hund ist, tun. Hier legt ihr die Rangordnung in der Familie ( Rudel ) fest. Manche Hunde brauchen das ein Leben lang. Ihr seid im Rudel das Alphatier bzw. der Rudelführer, was bei großen Hunderasse sowieso sehr wichtig ist und so gibt es keine große Probleme.

Gebt eurem Hund euer Herz wenn er es verdient und nehmt es ihm für einen kurzen Moment wenn er es nicht verdient. Er wird lernen, es immer zu wollen. Ihr müsst nicht laut schreien.

Ein Hund hört normalerweise sehr gut. Egal ob Lob oder Tadel, alles immer in normaler Lautstärke und normalem Tonfall. Wenn ihr eurem Hund die Chance gebt, einen „Fehler“ zu machen, ist es bestimmt nicht seine Schuld (und glaubt mir, mir passiert das heute noch und das nach über 30 Jahren Hundeerfahrung, Hundeerziehung und Ausbildung. Das ist kein Weltuntergang, wichtig dabei ist nur: „ruhig bleiben „

An folgendem Beispiel versteht ihr vielleicht nochmal besser, warum am Anfang das an-der-Leine-gehen sehr wichtig ist: Ihr seid auf einem eurer täglichen Spaziergänge. Heute seht ihr in weiter Entfernung einen Hund. Euer Hund zieht jetzt dort hin. Was tun?

Ein Kommando“ HIER oder NAMEN des Hundes“, ruhig und sachlich und wie gesagt, nur einmal das Kommando. Kommt er, wird er belohnt und gelobt, wie geübt. Kommt er nicht, könnt ihr durch einen Ruck oder mehrfaches Rucken an der Leine den Hund ranholen, (auch wie geübt).

Ist er dann bei euch, muss er auf jeden Fall gelobt und belohnt werden. Ein Hund verknüpft gut und schlecht. Der Ruck an der Leine ist schlecht. Das Leckerli ist gut – und jeder Hund will schliesslich nur Leckerlis.

Eigentlich ganz einfach zu verstehen für meinen Hund: „bin ich brav, bekomm ich Leckerlies. Bin ich nicht brav, bekomm ich kein Leckerli“. Ganz einfach und unkompliziert. Auch wenn wir Menschen immer komplizierter werden, ein Hund will und versteht das nicht!

Ich bin der Meinung und ich weiß es auch, dass ich mit drei bis vier Kommandos die mein Hund beherrscht. keine Probleme im Leben mit dem Hund haben werde.

Die wichtigste Übung haben wir durch: das HERKOMMEN.

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Übt immer nur ein Kommando, bis es sitzt, dann das nächste Kommando. Jetzt kommt das Kommando „SITZ“:

Haltet ein Leckerli hoch über den Kopf (Schnauze ) des Hundes und sagt weich und ruhig „Siiiiitz“. Da ein Hund Sitz oder Platz nicht unterscheiden kann, muss er es durch die Betonung verknüpfen (kapieren). Die andere Hand legt ihr auf das Hinterteil des Hundes und helft ihm, hinzusitzen (durch leichtes runterdrücken mehr oder weniger).

Gebt ihm das Leckerli aber erst wenn er wirklich sitzt. Wichtig für den Hund und für euch ist, dass ihr auch wirklich konsequent seid. Gebt  ihm nach Erfolg nicht nur das Leckerli, sondern spielt kurz mit eurem Hund. Das macht ihn wieder frei von dem leichten Druck den ihr jetzt ausgeübt habt.

Auch diese Übung immer drei bis viermal ausführen, nicht öfters. Weniger ist oft mehr. Kurze konsequente Übung.

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Eine sehr wichtige Übung ist das Kommando“ PLATZ“ (=hinlegen). Dabei muss dieses Kommando kurz und zackig ausgesprochen werden. Vorübung sollte unbedingt das Kommando „Sitz“sein.  Ihr tut euch dann bei der Übung „Platz“ viel leichter.

Warum „PLATZ“? Ihr kommt in Situationen, wo der Trieb des Hundes grösser ist als das zu euch kommen wollen Dieser Befehl (Kommando) muss klar sitzen und für mich ist das: „PLATZ“.

Übung „Platz„:

Der Hund wird zuerst ins Sitzkommando gebracht. Ihr kniet euch neben den Hund. Mit der Hand haltet ihr ein Leckerli auf den Boden, einen halben Meter vor dem sitzenden Hund. Mit der anderen Hand fasst ihr an das Halsband und führt ihn mit leichtem Druck nach unten in die Liegehaltung zum Leckerli hin.

Leckerli erst geben wenn Erfolg, also wenn er im „Platz“ liegt. „PLATZ sollte energischer gesagt und gezeigt werden. Ist keine leichte Übung aber ihr werdet es schaffen. Platz ist ein Kommando u.a. für Gefahrensituationen. Daher sagt man auch „PLATZ“ sei ein Strafkommando.

Bringt eurem Hund dieses Kommando unbedingt bei, ihr werdet es öfter brauchen als euch lieb ist. Danach holt ihr euren Hund aus dem „Platz“ ab und lobt und belohtnnt ihn. Ich selber würde ihn nie aus dem „PLATZ“ abrufen,  immer abholen. Es ist dann sicherer, dass er liegen bleibt. Hierfür muss man schon etwas dominant zum Hund sein (Alphaverhalten zeigen!).

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Sozialverhalten lernt euer Hund beim Gassi gehen, da werden euch andere Hunde begegnen. Ihr werdet beobachten, die Hunde regeln die Rangordnung unter sich.

Wir und unsere Hunde fühlen uns am wohlsten, wenn die Rangordnung geklärt ist, sonst bewegen wir uns immer zwischen Gut und Böse!

Wenn ihr euch diese Ausführungen zu Herzen nehmt, werdet ihr viel Spaß mit eurem Hund haben und er mit euch!

Braucht ihr Hilfe oder sonstige Ratschläge? Einfach Mail an mich schreiben. Die Hundeschule und ihr guter Hundetrainer sind im übrigen eine gute Lern- und Sportstätte.

Autor Jürgen Reichardt