Wie erkenn ich eine Hunde Demenz

Hunde Demenz

Sind wir auf diesem Weg schon mal Gassi gegangen, Hunde Demenz?

Hunde Demenz

 

Hunde können viele Krankheiten bekommen, die auch uns Menschen drohen. So bleiben auch sie zum Beispiel häufig nicht von der die Alters-Demenz verschont. Der Krankheitsverlauf und die Symptome ähneln sehr denen bei uns Menschen. Hunde werden durch die gute Tierhaltung und insbesondere durch die gute Pflege durch Frauchen oder Herrchen immer älter.  Dadurch treten aber auch immer öfter Krankheiten auf, die wir früher kaum beobachten konnten.  Je nach Größe und Rasse deines Hundes können  bereits im Alter von acht Jahren die ersten Symptome von Demenz auftreten. Schon die Hälfte der über 15-jährigen Tiere zeigen entsprechende Anzeichen. 

Ursache sind Ablagerungen im Gehirn – genauso wie bei uns Menschen, sogenannte Plaques.

 

 Hunde Demenz

Wie kannst du eine mögliche Demenz bei deinem Hund beobachten bzw. erkennen?

Viele Hunde zeigen sich auf gewohnten Spaziergängen plötzlich verwirrt und blicken um sich, als ob sie den Weg nicht kennen würden. Manche Tiere drehen plötzlich um und rennen davon. Erst wenn man sie ruft, kommen sie zurück und zeigen sich sichtlich erleichtert, dass Frauchen oder Herrchen wieder bei ihnen sind. Wenn dein Hund altvertraute Spazierstrecken nicht mehr erkennt ist das ein Alarmzeichen. Ganz besonders deutlich wird es, wenn er sogar Frauchen oder Herrchen wie Fremden begegnet und du den Eindruck hast, dass er dich nicht mehr erkennt. Auch an Lieblingsspielzeug zeigt er plötzlich kein Interesse mehr. Wenn dein Hund nachts ruhelos in der Wohnung umher geht solltest du ihn ebenfalls aufmerksam beobachten. Häufig zeigt sich zudem grundloses und häufiges bellen.  Du merkst, dass sein Appetit nachlässt und er sogar manchmal in die Wohnung pinkelt. Da hilft es auch nicht, wenn du ihn ausschimpfst. Er ist selber irritiert und verunsichert.

Der Verlauf der Krankheit ist schwankend, es gibt auch bessere und schlechtere Tage die sich abwechseln. Insgesamt geht es aber bergab.

 

Hunde Demenz

 Was kannst du tun?

Wenn du Symptome beobachtest, die auffällig sind und dich irritieren, dann wende dich an den Tierarzt. Gut ist es, wenn er deinen Hund schon länger kennt. Er wird deine Beobachtungen ernst nehmen und eine allgemeine Untersuchung durchführen. Ein Blutbild und die Untersuchung des Gehirns kann die Diagnose abrunden bzw. bestätigen. Ein Heilmittel gibt es leider nicht, aber es gibt Medikamente, die die Durchblutung im Gehirn fördern und den Verlauf der Krankheit zum Beispiel verlangsamen können. Lasse dich vom Tierarzt über spezielle Nahrung beraten, die bei Demenz verabreicht werden soll.

Du musst deinem Hund viel Verständnis und Sicherheit vermitteln und ihm das Gefühl der Geborgenheit geben.

Aktiviere deinen Hund, verlasse alte Gewohnheiten und stelle ihm neue Herausforderungen. Das können neue Spazierwege sein, wechsle sie ständig, neues Spielzeug und anderes, geeignetes Futter. So steigerst du die Gehirnaktivität und trainierst das Gehirn permanent. Am meisten braucht dein guter Freund aber dich. Sei ihm weiterhin ein guter Wegbegleiter und biete ihm den Halt und die Orientierung, die er braucht.

 

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